BIP ATL News & Media Platform

collapse
Home / Daily News Analysis / WM 2026: WM-Traum lebt weiter: USA ziehen in den Achtelfinal ein

WM 2026: WM-Traum lebt weiter: USA ziehen in den Achtelfinal ein

Jul 02, 2026  Twila Rosenbaum  4 views
WM 2026: WM-Traum lebt weiter: USA ziehen in den Achtelfinal ein

Die Fussball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada erreicht die entscheidende Phase der Vorrunde. Während einige Teams bereits ihr Ticket für die K.o.-Runde gelöst haben, kämpfen andere noch um den Einzug in den Sechzehntelfinal. Die Ereignisse überschlagen sich – hier die wichtigsten Entwicklungen.

USA trotz Niederlage im Achtelfinale

Co-Gastgeber USA hat im letzten Gruppenspiel eine überraschende 2:3-Niederlage gegen die Türkei kassiert, dennoch reichte es für den Einzug in den Achtelfinal. Die Mannschaft von Trainer Mauricio Pochettino ging früh durch Auston Trusty in Führung, doch die Türkei drehte die Partie mit Toren von Arda Güler und Orkun Kökcü. Sebastian Berhalter glich zwischenzeitlich aus, ehe Kaan Ayhan in der achten Minute der Nachspielzeit den Sieg für die Türkei sicherte. Da die USA bereits vor dem Spiel als Gruppensieger feststanden, bleibt der Stimmungsdämpfer ohne negative Folgen für das Team. Im Achtelfinal treffen die Amerikaner auf Bosnien-Herzegowina.

Belgien sichert Gruppensieg nach starkem Endspurt

Belgien hat sich mit einem 5:1-Erfolg gegen Neuseeland den Gruppensieg in Gruppe G gesichert. Nach zwei Remis zum Auftakt zeigte das Team von Kevin De Bruyne eine deutliche Leistungssteigerung. Doppeltorschütze Leandro Trossard (28. Minute/50.), De Bruyne (66.), Romelu Lukaku (86.) und Alexis Saelemaekers (90.+4) sorgten für den klaren Sieg vor 52.497 Zuschauern in Vancouver. Für Neuseeland, das nach 1982 und 2010 weiterhin ohne WM-Sieg bleibt, traf Elijah Just (84.) zum zwischenzeitlichen 1:3. Der Gruppensieg der Belgier wurde durch das 1:1 von Ägypten gegen den Iran begünstigt. Im Sechzehntelfinal wartet ein noch nicht bekannter Gruppendritter.

Iran erkämpft Remis – Hoffnung auf erstmaligen K.o.-Einzug

Im umstrittenen „Pride Match“ gegen Ägypten erkämpfte sich der Iran ein 1:1 und wahrt damit die Chance auf den erstmaligen Einzug in die K.o.-Phase. Das Team von Trainer Amir Ghalenoei zeigte eine kämpferische Leistung vor 66.925 Fans in Seattle. Mahmoud Saber brachte Ägypten früh in Führung, doch Ramin Rezaeian glich aus. Mehdi Taremi scheiterte mit einem Foulelfmeter an Ägyptens Torwart Ufa Schobeir. In der Schlussphase wurde dem Iran ein Treffer von Shojae Khalilzadeh wegen Abseits aberkannt, und zwei Lattentreffer brachten zusätzliches Pech. Mit drei Remis in der Gruppenphase steht der Iran als Gruppendritter nun vor dem Hintergrund des Krieges in der Region vor dem grössten Erfolg der Verbandsgeschichte.

Deutschland trifft auf Paraguay – mögliches Duell mit Frankreich

Die deutsche Nationalmannschaft hat durch den gleichzeitigen Sieg Spaniens gegen Uruguay Klarheit über den Sechzehntelfinal-Gegner erhalten. Bundestrainer Julian Nagelsmanns Team trifft am Montagabend in Foxborough auf Paraguay. Die Südamerikaner qualifizierten sich als Gruppendritter nach einem 1:0 gegen die Türkei und einem 0:0 gegen Australien. Sollte Deutschland weiterkommen, droht im Achtelfinal ein Duell mit Topfavorit Frankreich, der die Vorrunde mit drei Siegen abschloss. Die Franzosen um Kylian Mbappé, Michael Olisé und Ousmane Dembélé gelten als eine der wertvollsten Offensiven des Turniers. Das bislang letzte WM-Duell zwischen Deutschland und Paraguay endete 2002 mit einem 1:0-Sieg der DFB-Elf.

Weitere Ergebnisse und Kurznachrichten

Die Niederlande sicherten sich mit einem 3:1 gegen Tunesien den Gruppensieg und treffen im Sechzehntelfinal auf Marokko. Japan und Schweden qualifizierten sich durch ein 1:1 für die K.o.-Runde; Japan spielt gegen Brasilien, Schweden wartet auf einen Gruppendritten. Senegal feierte einen Kantersieg gegen den Irak (5:0) und hofft auf den Einzug in den Sechzehntelfinal. Die Elfenbeinküste erreichte erstmals in der Verbandsgeschichte die K.o.-Runde durch ein 2:0 gegen Curaçao. Unterdessen sorgten Diskussionen um Aussagen von Bastian Schweinsteiger über afrikanischen Fussball für Wirbel. Der Trainer der Elfenbeinküste, Emerse Faé, wies die Äusserungen als „rassistisch“ zurück. Auch Jürgen Klopp äusserte sich kritisch.

Die WM 2026 zeigt einmal mehr die Vielfalt und Dramatik des Fussballs. Während die grossen Nationen ihre Favoritenrolle untermauern, kämpfen Aussenseiter tapfer um historische Erfolge. Die nächsten Spiele versprechen weitere Spannung.


Source: Tages-Anzeiger News


Share:

Your experience on this site will be improved by allowing cookies Cookie Policy