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Alex Pereira wegen Luxusautos verspottet: UFC-Rivale stellt dreiste Behauptung über sein Gemächt auf

Oct 21, 2026  Twila Rosenbaum  6 views
Alex Pereira wegen Luxusautos verspottet: UFC-Rivale stellt dreiste Behauptung über sein Gemächt auf

Die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Johnny Walker hat Alex Pereira in einem Interview mit einem brasilianischen Videoformat scharf angegriffen.
  • Walker behauptete, Pereira kaufe Luxusautos, in die er nicht hineinpasse, und verband damit eine vulgäre Aussage über dessen Gemächt.
  • Der UFC-Rivale prophezeite, Sergei Pavlovich werde Pereira in der ersten Runde ausknocken.
  • Pereira ist ehemaliger UFC-Champion im Mittel- und Halbschwergewicht und bereitet sich auf seinen Schwergewichtskampf gegen Pavlovich vor.
  • Der Kampf findet am 12. Dezember in der T-Mobile Arena in Las Vegas im Co-Main-Event von UFC 335 statt und ist kein Titelkampf.
  • Pereira konterte auf Instagram und nannte Walker einen Blender, der seine Bilanz gegen schwächere Gegner aufgebaut habe.
  • Zwischen Pereira und Walker ist bislang kein Kampf angesetzt.

Ein Angriff unter der Gürtellinie

Ein Interview mit einem brasilianischen Videoformat hat im UFC-Umfeld für neue Unruhe gesorgt. Johnny Walker, der im Juli bei einer UFC Fight Night in Abu Dhabi einen Erstrunden-Sieg per Submission gegen Thomas Petersen gefeiert hatte, nutzte die Gelegenheit, um Alex Pereira anzugreifen. Der Vorwurf: Pereira präsentiere sich zwar als Aushängeschild des Sports, kaufe aber vor allem Luxusautos, in die er nicht einmal hineinpasse. Walker verband diese Spitze mit einer deftigen Behauptung über Pereiras Körperbau und prophezeite zugleich, dass Sergei Pavlovich den Brasilianer in der ersten Runde ausknocken werde.

Die Aussagen sind bewusst provokant gewählt. Walker sagte, der Russe werde Poatan in der ersten Runde ausknocken, weil Pereira ein sehr angeknackstes Ego habe. Anschließend nahm er sich Pereiras Ausgabeverhalten vor. Bei ihm drehe sich alles ums Kaufen von Luxusautos, so Walker. Er fragte in die Runde, ob die Zuschauer das letzte Luxusauto gesehen hätten, das sich Pereira gekauft habe und in das er gar nicht erst hineinpasse. Für Walker habe jeder, der sich ein Luxusauto kaufe, in das er nicht hineinpasse, einen kleinen Penis. Pereira bringe es nach seiner Behauptung auf höchstens zehn Zentimeter.

Damit ist die Auseinandersetzung endgültig auf einer persönlichen Ebene angekommen. Sportlich geht es um einen möglichen Kampf, rhetorisch aber um Image, Status und die Frage, wer im UFC-Geschäft die Deutungshoheit über den anderen beansprucht. Walker blickt bereits über das Duell Pereira gegen Pavlovich hinaus. Er erklärte, Pereira werde in der ersten Runde ausgeknockt, dann werde er selbst gegen ihn kämpfen und sich seinen Fuß holen. Bruder, ihr könnt euch darauf einstellen, dass Poatan zurück in den Reifenladen geht, so Walkers weitere Spitze. Leider sei das die Zukunft, die auf Pereira warte.

Walkers Prognose für UFC 335

Die sportliche Grundlage des Verbalangriffs ist der bevorstehende Kampf zwischen Pereira und Pavlovich. Pereira ist ehemaliger UFC-Champion im Halbschwer- und Mittelgewicht. Er gab den Titel über 205 Pfund im Februar 2026 ab, um im Schwergewicht nach einem dritten Divisionsgürtel zu greifen. Im Juni verlor er sein Duell um den Interimstitel gegen Ciryl Gane. Nun trifft er am 12. Dezember in der T-Mobile Arena in Las Vegas im Co-Main-Event von UFC 335 auf Sergei Pavlovich. Es ist kein Titelkampf.

Für Pereira ist diese Phase seiner Karriere ein riskanter Neuanfang. Der Brasilianer war über Jahre eines der prominentesten Gesichter der UFC. Er kam aus dem Kickboxen, wurde schnell zum UFC-Champion im Mittelgewicht und stieg später auch im Halbschwergewicht ganz oben auf. Sein Wechsel ins Schwergewicht ist sportlich wie kommerziell bedeutsam. Ein dritter Titel in einer dritten Gewichtsklasse würde seine Karriere endgültig in die Riege der ganz großen UFC-Geschichten einordnen. Niederlagen gegen Gane und möglicherweise auch gegen Pavlovich würden diesen Plan dagegen empfindlich stören.

Walker nutzt genau diese Unsicherheit für seine Angriffe. Seine Prognose eines Erstrunden-K.o. gegen Pereira ist nicht nur eine Kampfansage, sondern auch der Versuch, den Brasilianer vor dem Duell mit Pavlovich psychologisch unter Druck zu setzen. Im MMA gehört solche Rhetorik zum Geschäft. Provokationen erzeugen Aufmerksamkeit, und Aufmerksamkeit kann Kämpfe größer machen, als es die sportliche Ausgangslage allein hergeben würde. Walker ist bekannt für spektakuläre Auftritte und polarisierende Aussagen. Der Sieg gegen Petersen war für ihn ein wichtiger Moment, um nach wechselhaften Ergebnissen wieder in den Fokus zu rücken.

Pereiras Antwort auf Instagram

Pereira hat nicht geschwiegen. Anfang dieser Woche bezeichnete er Walker auf Instagram als Blender, der seine Bilanz gegen schwächere Gegner aufgebaut habe, bevor er in die UFC kam. Er fragte öffentlich, ob jemand ein Video drehen wolle, in dem Walkers Bilanz analysiert und erklärt werde, warum er ein Blender sei. Damit konterte Pereira nicht mit einer ähnlich vulgären Attacke, sondern griff Walkers sportliche Glaubwürdigkeit an. Für einen Kämpfer, der sich selbst als ernstzunehmende Größe präsentiert, ist der Vorwurf, die eigene Bilanz künstlich aufgebaut zu haben, ein empfindlicher Treffer.

Die Reaktion passt zu Pereiras Auftreten außerhalb des Käfigs. Der Brasilianer gilt als eher ruhiger, kontrollierter Charakter, der Provokationen oft mit knappen, gezielten Aussagen beantwortet. Statt auf die Behauptungen über Luxusautos und Körpergröße direkt einzugehen, verlagerte er die Debatte auf die sportliche Ebene. Das ist taktisch geschickt, weil Walker mit seiner vulgären Spitze zwar Aufmerksamkeit erzeugt, aber nicht unbedingt Sympathien gewinnt. Pereira kann sich als derjenige präsentieren, der sachlich bleibt und den Rivalen über dessen Leistungen infrage stellt.

Die Sparring-Herausforderung und Walkers Gegenforderung

Der Streit ist nicht neu. Pereira hatte Walker bereits zuvor zu einem Sparring herausgefordert und angeboten, ihm die Summe von Walkers letzter Kampfbörse zu zahlen, falls Walker ihn per Submission bezwingen könne. Das war eine ungewöhnliche, aber deutliche Ansage. Pereira setzte damit nicht nur auf einen sportlichen Vergleich, sondern auch auf eine finanzielle Provokation. Wer eine solche Wette öffentlich anbietet, signalisiert Selbstvertrauen. Walker ging darauf jedoch nicht im Sinne eines direkten Sparrings ein.

Seine Antwort bestand stattdessen in einer Gegenforderung. Walker verlangte, Pereira solle ihn nach Las Vegas einfliegen oder ihm ein Business-Class-Ticket nach Russland bezahlen, damit er vor UFC 335 mit Pavlovich trainieren könne. Damit drehte Walker die Herausforderung ins Organisatorische und machte deutlich, dass er sich nicht einfach auf Pereiras Bedingungen einlassen wollte. Die Forderung nach einem Business-Class-Ticket wirkt bewusst überzogen und fügt sich in das Bild eines Kämpfers, der die Auseinandersetzung auch als Unterhaltung versteht.

Ein direkter Kampf zwischen Walker und Pereira ist bislang nicht angesetzt. Das liegt auch an den unterschiedlichen Gewichtsklassen. Pereira tritt inzwischen im Schwergewicht an, Walker ist im Halbschwergewicht beheimatet. Ein Duell wäre organisatorisch nicht trivial. Es müsste geklärt werden, in welcher Gewichtsklasse der Kampf stattfinden soll und ob beide Seiten bereit sind, sich auf eine Zwischenlösung einzulassen. Für die UFC wäre ein solcher Kampf dennoch attraktiv, weil die verbale Auseinandersetzung bereits jetzt für Gesprächsstoff sorgt.

Warum der Angriff auf die Luxusautos zielt

Die Kritik an Pereiras Luxusautos ist mehr als eine Randbemerkung. Sie zielt auf das Bild eines Kämpfers, der Erfolg und Reichtum offen zeigt. Pereira hat sich in der Vergangenheit immer wieder mit teuren Fahrzeugen präsentiert. Für seine Anhänger ist das ein Ausdruck von Erfolg und harter Arbeit. Für Gegner wie Walker bietet es eine Angriffsfläche. Wer Luxusautos kauft, in die er angeblich nicht hineinpasst, wirkt aus dieser Perspektive weniger wie ein Sportler, der sich auf das Wesentliche konzentriert, sondern wie jemand, der sich über Statussymbole definiert.

Walker verbindet diese Beobachtung mit einer bewusst vulgären Schlussfolgerung. Das ist ein rhetorischer Trick: Eine Aussage über Autos wird mit einer Behauptung über die Körpergröße verbunden, um den Gegner lächerlich zu machen. Solche Angriffe sollen nicht sachlich überzeugen, sondern emotional wirken. Sie sollen Fans zum Lachen bringen, Gegner reizen und Medien dazu veranlassen, über den Angreifer zu berichten. Genau das ist Walker mit seinen Aussagen gelungen. Die Behauptung über Pereiras Gemächt ist dabei der Höhepunkt einer bewusst unter der Gürtellinie geführten Kampagne.

Pereira könnte darauf mit Empörung reagieren. Stattdessen konzentrierte er sich auf Walkers sportliche Vergangenheit. Das verschiebt die Debatte. Nicht mehr die Frage, ob Pereira in ein bestimmtes Auto passt, steht im Mittelpunkt, sondern die Frage, ob Walker überhaupt das Niveau hat, um gegen einen ehemaligen Doppelchampion anzutreten. Damit dreht Pereira den Spieß um. Er demontiert nicht die Person Walker, sondern dessen sportliche Glaubwürdigkeit. Das ist im MMA oft wirkungsvoller als eine direkte Beleidigung.

Was ein Duell bedeuten würde

Sollte es irgendwann zu einem Kampf zwischen Walker und Pereira kommen, wäre die Ausgangslage klar verteilt. Pereira ist der deutlich höher dekorierte Kämpfer. Er war UFC-Champion in zwei Gewichtsklassen und hat sich gegen einige der besten Namen der Organisation durchgesetzt. Walker ist ein erfahrener Kämpfer mit spektakulärem Stil, aber auch mit schwankenden Leistungen. Ein Sieg gegen Pereira würde für ihn alles verändern. Er würde aus der Rolle des provokativen Herausforderers in die Position eines ernstzunehmenden Titelanwärters rücken. Für Pereira wäre eine Niederlage gegen Walker dagegen ein schwerer Rückschlag.

Deshalb ist Walkers Verbalattacke auch als Investition in die Zukunft zu verstehen. Selbst wenn der Kampf nicht unmittelbar zustande kommt, hat er seinen Namen neben den von Pereira gestellt. In der UFC ist Aufmerksamkeit eine Währung. Wer über einen der bekanntesten Kämpfer spricht, bleibt im Gespräch. Walker nutzt das gezielt. Seine Aussagen über Luxusautos, Körpergröße und einen angeblichen Erstrunden-K.o. sind nicht als fundierte sportliche Analyse gedacht. Sie sind Teil einer Inszenierung, die den Boden für einen späteren Kampf bereiten soll.

Für Pereira zählt zunächst jedoch nur Pavlovich. Der Russe gilt als gefährlicher Puncher mit großer Schlagkraft. Ein Sieg gegen ihn würde Pereira im Schwergewicht wieder ins Titelgespräch bringen. Eine Niederlage würde die Kritik an seinem Wechsel in die höchste Gewichtsklasse verstärken. Walker hat mit seinen Aussagen genau diesen Druck erhöht. Ob Pereira davon beeinflusst wird, wird sich am 12. Dezember zeigen. Bis dahin bleibt der Streit vor allem ein mediales Duell. Ein Kampf zwischen Walker und Pereira ist nicht angesetzt. Zunächst muss Pereira bei UFC 335 gegen Pavlovich bestehen. Der Hauptkampf des Abends ist Charles Oliveira gegen Diego Lopes um den BMF-Titel.


Source: MSN News


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