Die wichtigsten Fakten zur Geburt
- Shakira und Gerard Piqué wurden am Dienstagabend Eltern eines Sohnes.
- Der Junge heißt Milan Piqué Mebarak.
- Er kam um 21.36 Uhr MEZ per Kaiserschnitt in einer Privatklinik in Barcelona zur Welt.
- Das Geburtsgewicht lag bei knapp drei Kilo.
- Mutter und Kind waren wohlauf.
- Die Eltern verkündeten die Geburt über Twitter und Facebook.
- Milan ist bereits Mitglied beim FC Barcelona.
- Piqué war bei der Geburt dabei und der einzige Mann im Kreißsaal.
- Shakira wünschte sich ein rein weibliches Betreuungsteam.
- Die Leitung der Entbindung lag bei Ärztin Carlota Garcia-Valdecasas.
- Die beteiligten Ärztinnen und Hebammen mussten einen Schweigevertrag unterzeichnen.
- Eigentlich wollten die Eltern die Geburt bis zum 2. Februar hinauszögern, weil beide an diesem Tag Geburtstag haben.
Ein Sohn namens Milan
Die Nachricht von der Geburt verbreitete sich am Mittwoch rasch. Shakira und Gerard Piqué teilten die freudige Kunde über ihre Profile in den sozialen Netzwerken mit. Der Sohn trägt den Namen Milan Piqué Mebarak und verbindet damit die Nachnamen seiner Eltern. Nach Angaben der stolzen Eltern kam der Junge am Dienstagabend um 21.36 Uhr MEZ in Barcelona zur Welt. Der Kaiserschnitt verlief offenbar ohne Komplikationen, Mutter und Kind waren wohlauf. Das Geburtsgewicht lag bei knapp drei Kilo. Für das Paar war es der erste gemeinsame Nachwuchs. Die beiden hatten ihre Beziehung im Jahr 2010 öffentlich gemacht und standen seitdem im Zentrum des Medieninteresses.
Der Name Milan sorgte schon kurz nach der Verkündung für Gespräche. Einige Beobachter erinnerten an die italienische Stadt Mailand, andere an slawische Vornamen. Die Eltern äußerten sich zunächst nicht ausführlich zu den Gründen für ihre Wahl. Fest steht, dass der Junge sowohl den Nachnamen seines Vaters als auch den seiner Mutter trägt. In Spanien ist es üblich, Kindern zwei Nachnamen zu geben. Milan Piqué Mebarak ist damit formal als gemeinsames Kind der Sängerin und des Fußballers erkennbar. Die Geburt fiel in eine Phase, in der das Paar ohnehin häufig in den Schlagzeilen stand.
Geburt im Zeichen der Diskretion
Vor der Privatklinik in Barcelona drängten sich trotz der späten Stunde zahlreiche Reporter, Fotografen und Schaulustige. Die Öffentlichkeit wartete auf die ersten Bilder und Details. Drinnen bemühten sich die Beteiligten um Diskretion. Piqué war bei der Geburt anwesend und nach damaligen Berichten der einzige Mann im Kreißsaal. Shakira hatte sich ein rein weibliches Betreuungsteam gewünscht. Die Entbindung wurde von Ärztin Carlota Garcia-Valdecasas geleitet. Sie ist die Tochter des bekannten Gynäkologen Manolo Garcia-Valdecasas, der bereits die vier Kinder der spanischen Prinzessin Cristina zur Welt gebracht hatte. Die beteiligten Ärztinnen und Hebammen mussten einen Schweigevertrag unterzeichnen, damit keine unautorisierten Details nach außen gelangten.
Die Vorsichtsmaßnahmen passten zu der angespannten Lage rund um das Paar. Seit Wochen war das Haus in Barcelona von Journalisten umlagert. Shakira verließ die Wohnung zuletzt nur selten. Am 14. Januar 2013 war sie noch bei der Präsentation eines Buches ihres Vaters aufgetreten. Dort sagte sie, sie freue sich sehr auf die Geburt. Einen Tag später veröffentlichte sie im Internet Fotos, die sie hochschwanger mit nacktem Bauch an der Seite von Piqué zeigten. Statt Geschenken für sich selbst baten die beiden um Spenden für notleidende Kinder. Shakira war damals bereits seit mehreren Jahren Botschafterin des UN-Kinderhilfswerks UNICEF.
Schon Mitglied im FC Barcelona
Ein Detail sorgte besonders für Aufmerksamkeit: Milan ist bereits Mitglied beim FC Barcelona. Der Verein, für den sein Vater als Verteidiger spielt, nahm den Neugeborenen offenbar in seine Reihen auf. Für Piqué, der aus der Jugendakademie La Masia hervorgegangen war, dürfte das eine besondere Geste gewesen sein. Der FC Barcelona ist nicht nur sein Arbeitgeber, sondern auch ein prägender Teil seiner Biografie. Die Mitgliedschaft des Babys wurde in den Medien als symbolischer Schritt gewertet. Ob Milan später selbst Fußball spielen wird, stand zu diesem Zeitpunkt natürlich noch völlig offen.
Die Frage lag dennoch nahe. Immerhin ist der Vater Profifußballer und die Mutter eine der bekanntesten Popmusikerinnen der Welt. Schon in den ersten Berichten wurde spekuliert, ob der Junge eher die sportliche oder die musikalische Laufbahn einschlagen könnte. Entscheidungen darüber waren damals freilich nicht zu treffen. Milan war wenige Stunden alt, als sein Name bereits durch die internationalen Medien ging. Die Mitgliedschaft beim FC Barcelona war zunächst vor allem ein Zeichen der Verbundenheit des Vereins mit seiner prominenten Familie.
Prominente Eltern und öffentlicher Druck
Shakira und Piqué gehörten schon vor der Geburt zu den bekanntesten Paaren im spanischsprachigen Raum. Die Sängerin stammt aus Barranquilla in Kolumbien und wurde mit Songs wie „Waka Waka“ weltberühmt. Piqué wuchs in Barcelona auf und etablierte sich als Innenverteidiger beim FC Barcelona sowie in der spanischen Nationalmannschaft. Beide waren an ihrem jeweiligen Geburtstag am 2. Februar geboren. Deshalb hatten sie ursprünglich geplant, die Geburt bis zu diesem Datum hinauszuzögern. Am Ende ließ sich der Zeitplan nicht halten. Milan kam elf Tage vor dem gemeinsamen Geburtstag zur Welt.
Die Wartezeit war für die Familie nicht stressfrei. Shakiras Eltern William Mebarak und Nidia Ripoll waren bereits im Dezember aus Kolumbien angereist, zusammen mit zwei Brüdern der Sängerin. Sie wollten Shakira in den letzten Monaten vor der Geburt beistehen. Auch sie mussten erleben, wie das Haus des Paares rund um die Uhr beobachtet wurde. Die Sängerin hatte ihre öffentlichen Auftritte deshalb stark reduziert. Die Geburt wurde so zu einem Ereignis, das weit über eine private Familiensache hinausging.
Shakiras Karriere und humanitäres Engagement
Shakira war zum Zeitpunkt der Geburt 35 Jahre alt. Sie hatte sich längst als internationale Popstar etabliert und mehrere Alben veröffentlicht. Ihre Musik verbindet lateinamerikanische Rhythmen mit Pop und Rock. Mit dem offiziellen Song zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010, „Waka Waka“, erreichte sie ein Millionenpublikum. Daneben engagierte sie sich seit Jahren für Bildung und Kinderrechte. Als UNICEF-Botschafterin setzte sie sich für benachteiligte Kinder ein. Auch die Bitte um Spenden statt Geschenken zur Geburt ihres Sohnes passte zu diesem Engagement. Die Sängerin sagte damals, ihr Kind solle wissen, dass es ein Helfer zur Veränderung sein könne und die Welt wirklich verbessern könne.
Für Shakira bedeutete die Geburt eine Zäsur im ohnehin dichten Terminplan. Im Frühling 2013 sollte sie als Vertreterin von Christina Aguilera die Jury-Arbeit bei der US-Talentshow The Voice übernehmen. Danach standen weitere berufliche Verpflichtungen an. Die Sängerin musste nun Wege finden
Source: bild.de News