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Emma Stone

Jul 17, 2026  Twila Rosenbaum  4 views
Emma Stone

Emma Stone gehört zu den erfolgreichsten Schauspielerinnen ihrer Generation. Mit ihrer siebten Oscar-Nominierung für den Film Bugonia (2025) hat sie einen neuen Rekord aufgestellt: Im Alter von 37 Jahren übertrifft sie damit Meryl Streep, die diesen Meilenstein erst mit 38 Jahren erreichte. Der Science-Fiction-Film Bugonia unter der Regie von Yorgos Lanthimos brachte Stone nicht nur erneut in die Oscar-Riege, sondern auch eine radikale Veränderung – sie ließ sich für die Rolle die Haare abrasieren.

Frühe Jahre und der Weg nach Hollywood

Geboren wurde Emily Jean Stone am 6. November 1988 in Scottsdale, Arizona. Bereits mit elf Jahren war ihr klar, dass sie Schauspielerin werden wollte. Um ihre Eltern zu überzeugen, erstellte sie eine PowerPoint-Präsentation mit Madonnas Song Hollywood als musikalischer Untermalung. Mit 15 Jahren zog sie mit ihrer Mutter nach Los Angeles. Bei der Anmeldung bei der Schauspielergewerkschaft SAG stellte sie fest, dass der Name Emily Stone bereits vergeben war – und wurde zu Emma Stone. Freunde und Familie nennen sie jedoch weiterhin Emily.

Ihre erste Fernsehrolle hatte sie 2005 in der Serie Medium – Nichts bleibt verborgen. Es folgten Gastauftritte in Malcolm mittendrin und die Hauptrolle in der Serie Drive. Der Durchbruch gelang ihr 2007 mit der Komödie Superbad, die ihr erste große Aufmerksamkeit einbrachte.

Durchbruch und erste Erfolge

2010 spielte Stone die Hauptrolle in Einfach zu haben und wurde dafür mit einem Golden Globe nominiert. In den folgenden Jahren festigte sie ihren Ruf mit Filmen wie Crazy, Stupid, Love (2011) an der Seite von Ryan Gosling und Steve Carell, dem Drama The Help (2011) und der romantischen Komödie Freunde mit gewissen Vorzügen (2011). Die Rolle der Gwen Stacy in The Amazing Spider-Man (2012) und der Fortsetzung von 2014 machte sie einem breiten Publikum bekannt. Am Set lernte sie Andrew Garfield kennen, mit dem sie bis 2015 liiert war.

Ihre erste Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin erhielt Stone 2015 für Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit). Der Film gewann mehrere Oscars und stellte Stones Talent eindrucksvoll unter Beweis. In den folgenden Jahren arbeitete sie mit Woody Allen (Irrational Man, 2015) und in dem Tennis-Drama Battle of the Sexes – Gegen jede Regel (2017) mit.

Der große Triumph mit La La Land

Der absolute Höhepunkt ihrer Karriere war 2016 das Filmmusical La La Land unter der Regie von Damien Chazelle. Stone spielte an der Seite von Ryan Gosling die ambitionierte Schauspielerin Mia. Der Film wurde zum Phänomen: Bei den Golden Globes 2017 gewann er sieben Preise – ein Rekord. Stone selbst erhielt den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einer Komödie oder einem Musical und wenig später den Oscar als beste Hauptdarstellerin. In ihrer Dankesrede zeigte sie sich bewegt und bedankte sich bei ihrer Familie und allen, die sie unterstützt hatten.

Weitere Erfolge und Zusammenarbeit mit Yorgos Lanthimos

Nach La La Land folgten Projekte wie The Favourite (2018), bei dem sie erneut mit Yorgos Lanthimos zusammenarbeitete, und die Netflix-Serie Maniac (2018). 2021 spielte sie die Hauptrolle in Cruella, einer Realfilm-Adaption des Disney-Bösewichts aus 101 Dalmatiner. Der Film war ein kommerzieller Erfolg und zeigte Stones Vielseitigkeit.

Ihre vielleicht anspruchsvollste Rolle übernahm Stone 2023 in Poor Things, wieder unter der Regie von Lanthimos. Sie spielte Bella Baxter, eine erwachsene Frau mit dem Gehirn eines Kleinkindes. Stone bezeichnete die Rolle als „die Rolle meines Lebens“ und gewann dafür ihren zweiten Oscar als beste Hauptdarstellerin. Der Film triumphierte bei den Golden Globes in der Kategorie Komödie/Musical und schlug sogar den Blockbuster Barbie.

Rekord mit Bugonia und private Einblicke

Mit Bugonia (2025) setzte Stone ihre beeindruckende Serie fort. Der Film erhielt vier Oscar-Nominierungen, und Stones siebte Nominierung als Schauspielerin bedeutete einen neuen Rekord: Nie zuvor hatte ein Star in ihrem Alter so viele Nominierungen erreicht. Umso bemerkenswerter ist, dass Stone auch als Produzentin tätig ist. Sie stand hinter dem gefeierten Indie-Drama A Real Pain und plant gemeinsam mit ihrer Freundin Jennifer Lawrence ein Spin-off über Miss Piggy aus der Muppet Show.

Privat ist Stone seit 2020 mit dem Saturday Night Live-Autor Dave McCary verheiratet. Das Paar hat eine Tochter namens Louise Jean McCary, die im März 2021 zur Welt kam. Stone sprach in Interviews offen darüber, dass sie früher nicht heiraten oder Mutter werden wollte, ihre Meinung aber geändert habe. Sie lebt mit ihrer Familie in New York und pflegt einen bodenständigen Lebensstil. Ihre Mutter kämpfte erfolgreich gegen Brustkrebs, und Stone setzt sich für krebskranke Menschen ein.

Wissenswertes und Anekdoten

Stone hat ein Tattoo an ihrem Unterarm, das ein Vogelfuß zeigt. Entworfen wurde es von Paul McCartney, den sie per Brief darum bat. Sie liebt die Beatles-Hymne „Blackbird“ und hat das gleiche Tattoo wie ihre Mutter. In ihrer Jugend litt sie unter Koliken und heiserer Stimme, was zu ihrer charakteristischen rauchigen Stimme führte. Sie war eine Zeitlang süchtig nach dem Facebook-Spiel Farmville und löschte schließlich ihren Account. Ihre natürliche Haarfarbe ist blond, aber sie trägt meistens Rot – für The Amazing Spider-Man färbte sie sich zurück auf Blond. Stone hat auch über ihre Ängste gesprochen: „Scham war wie eine Sucht für mich“, sagte sie und führte dies auf ihre lutherische Erziehung zurück.

Mit Bugonia und der Rekord-Nominierung hat Emma Stone erneut bewiesen, dass sie zu den ganz Großen Hollywoods gehört. Ihre Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden und herausfordernde Rollen anzunehmen, macht sie zu einer der faszinierendsten Schauspielerinnen unserer Zeit.


Source: gala.de News


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