BIP ATL News & Media Platform

collapse
Home / Daily News Analysis / Schlechte Nachrichten für Fans: Ariana Grande spielt wohl doch nicht in "American Horror Story" mit

Schlechte Nachrichten für Fans: Ariana Grande spielt wohl doch nicht in "American Horror Story" mit

Jul 14, 2026  Twila Rosenbaum  19 views
Schlechte Nachrichten für Fans: Ariana Grande spielt wohl doch nicht in "American Horror Story" mit

Ariana Grande, die in den letzten Jahren vermehrt als Schauspielerin in Erscheinung getreten ist, wird entgegen früheren Ankündigungen nicht in der kommenden 13. Staffel von "American Horror Story" zu sehen sein. Das berichtet das US-Portal "Page Six" unter Berufung auf Produktionsquellen. Grund seien Terminkonflikte mit ihrer aktuellen "Eternal Sunshine"-Tour, die durch die Verschiebung von Drehterminen nicht mehr mit Grandes Konzertplan vereinbar war.

Die Nachricht kommt für viele Fans überraschend, denn noch im Herbst 2024 hatte der Serienschöpfer Ryan Murphy selbst auf Instagram angedeutet, dass die Pop-Ikone in der neuen Staffel des Horror-Ensembles mitwirken würde. Die Ankündigung sorgte für enorme Aufregung in der Fan-Community, die seit Jahren auf ein Wiedersehen der Sängerin mit Murphy hoffte. Bereits 2015 hatte Grande in Murphys Serie "Scream Queens" eine Gastrolle übernommen, die ihr viel Lob einbrachte. Damals spielte sie die eitle und naive Chanel 2, eine Rolle, die ihr komödiantisches Talent unter Beweis stellte.

Nun bestätigt auch das Branchenmagazin "Deadline", dass Grande keine einzige Szene für die neue Staffel gedreht hat. Weder der Sender FX noch der Produzent 20th Television wollten sich gegenüber dem Magazin offiziell zu Grandes Fehlen äußern. Stattdessen wurden bei Dreharbeiten in Los Angeles die Schauspielerinnen Frances Conroy und Alex Consani gesichtet, die mutmaßlich die von Grande geplante Rolle übernehmen werden. Conroy ist ein bekanntes Gesicht aus früheren Staffeln von "American Horror Story", während Consani ein aufstrebendes Model und Transgender-Aktivistin ist.

Die Eternal-Sunshine-Tour als Hindernis

Ariana Grande befindet sich seit März 2024 auf einer ausgedehnten Welttournee zu ihrem siebten Studioalbum "Eternal Sunshine". Die Tour umfasst über 80 Shows in Nordamerika, Europa, Asien und Ozeanien. Ursprünglich sollten die Konzerte bereits im Herbst 2023 beginnen, doch Produktionsverzögerungen bei der Bühnenkonstruktion zwangen die Sängerin mehrfach, Termine zu verschieben. Die Tour startete schließlich im März 2024 in Los Angeles und läuft noch bis Ende 2025.

Aufgrund der hohen Nachfrage wurden zahlreiche zusätzliche Shows angesetzt, insbesondere in Großstädten wie London, Paris, Tokio und Sydney. Diese Termine machen es Grande praktisch unmöglich, sich für mehrere Wochen in ein Film- oder Serienprojekt zu verpflichten. "American Horror Story" wird traditionell in Los Angeles und New Orleans gedreht, mit einer Drehzeit von etwa vier bis fünf Monaten. Grande hätte also einen erheblichen Teil ihrer Tour verschieben oder gar absagen müssen – eine Entscheidung, die sie offenbar nicht treffen wollte.

In einem Instagram-Post aus dem Sommer 2024 betonte die 31-Jährige bereits, dass sie keineswegs ihre Musikkarriere für die Schauspielerei opfern wolle. "Es ist sehr albern von euch allen anzunehmen, dass ich auf das Singen und die Musik verzichten möchte, nur weil ich mit vielen Dingen alle Hände voll zu tun habe", schrieb sie. Sie strebe vielmehr ein Gleichgewicht zwischen ihren verschiedenen Projekten an. Dieses Gleichgewicht scheint nun zugunsten der Tour auszufallen.

Grandes schauspielerische Ambitionen

Dabei hatte Ariana Grande in den vergangenen Jahren durchaus ihren schauspielerischen Ehrgeiz unter Beweis gestellt. Ihre erste größere Rolle abseits von Broadway und Fernsehen war die der Glinda in der Verfilmung des Musicals "Wicked", die im November 2024 in die Kinos kam. Für diese Performance erhielt sie 2025 eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Beste Nebendarstellerin, was ihr zusätzliches Renommee als Schauspielerin einbrachte. Der Film spielte weltweit über 700 Millionen US-Dollar ein und machte Grande endgültig zu einem gefragten Namen in Hollywood.

Neben "Wicked" ist Grande auch als Synchronsprecherin aktiv, etwa in der Animationsserie "South Park" oder in der Netflix-Serie "The Last Kids on Earth". Sie hat zudem eine Hauptrolle in der kommenden Serie "Petal" angekündigt, die noch in diesem Jahr auf Apple TV+ erscheinen soll. Das Projekt ist eine Dramedy über eine junge Sängerin, die in einer Kleinstadt ihre Stimme wiederfindet – eine Rolle, die Grande wie auf den Leib geschneidert ist.

Die Entscheidung gegen "American Horror Story" ist daher weniger eine Abkehr von der Schauspielerei, sondern vielmehr eine Priorisierung ihrer musikalischen Karriere. Gerade in einem Jahr, in dem sie mit einer Oscar-Nominierung und einer Welttournee auf dem Höhepunkt ihres Ruhms steht, ist es verständlich, dass sie sich nicht in ein zeitintensives Serienprojekt stürzen möchte.

Die 13. Staffel von American Horror Story

Die 13. Staffel von "American Horror Story" trägt den Untertitel "Delicate" und wird am 24. September 2025 in den USA auf dem Kabelsender FX Premiere haben. Ein deutscher Starttermin bei Disney+ steht noch nicht fest, erfahrungsgemäß wird die Serie jedoch wenige Wochen nach der US-Ausstrahlung in Deutschland verfügbar sein.

Die Handlung der neuen Staffel ist noch streng geheim, wie es bei Ryan Murphy-Produktionen üblich ist. Gerüchten zufolge soll es sich um einen Psychothriller handeln, der in der Modewelt der 1990er Jahre spielt. Das Ensemble besteht aus altbekannten Gesichtern wie Sarah Paulson, Jessica Lange, Evan Peters, Emma Roberts und Frances Conroy – allesamt Stammgäste der Anthologie-Serie. Auch Neulinge wie Cara Delevingne und Alex Consani sollen Rollen übernehmen.

Besonders die Rückkehr von Jessica Lange, die in den ersten vier Staffeln und in "Apocalypse" zu sehen war, wird von Fans sehnsüchtig erwartet. Lange hatte 2018 ihren Ausstieg aus der Serie erklärt, um sich auf andere Projekte zu konzentrieren. Murphys Fähigkeit, ehemalige Stars zurückzuholen, zeigt sich auch in der Verpflichtung von Emma Roberts, die zuletzt in "Scream Queens" und "The Watcher" zu sehen war.

Die Produktion der neuen Staffel begann im Mai 2025 in Los Angeles. Nach Drehbeginn geriet die Serie jedoch schnell in die Schlagzeilen, als die Abwesenheit von Ariana Grande bekannt wurde. Viele Fans spekulieren nun, ob Grande in einer späteren Staffel oder als Gaststar in einem späteren Handlungsbogen auftauchen könnte. Murphy hat in der Vergangenheit oft mit wechselnden Cast-Mitgliedern gearbeitet und schon mehrfach Stars nach längerer Pause zurückgeholt.

Reaktionen und Ausblick

Die Reaktionen auf Grandes Absage sind gemischt. Während viele Fans enttäuscht sind, zeigen andere Verständnis für ihre Tour-Verpflichtungen. In den sozialen Medien verbreitete sich der Hashtag AriOutOfAHS, unter dem Fans ihre Trauer und ihre Hoffnung auf einen späteren Auftritt zum Ausdruck brachten.

Auf der anderen Seite freuen sich treue Serienfans auf die Rückkehr der etablierten Cast-Mitglieder. Sarah Paulson, die in fast jeder Staffel eine Hauptrolle spielte, wird voraussichtlich eine der zentralen Figuren in "Delicate" sein. Auch die Verpflichtung von Alex Consani, einem aufstrebenden Model und Transgender-Aktivistin, wird als mutiger Schritt gelobt, der die Diversität des Ensembles erweitert.

Für Ariana Grande geht es nun – nach Abschluss der Tour im Dezember 2025 – weiter mit dem zweiten Teil des "Wicked"-Franchise, der 2026 in die Kinos kommen soll. Zudem arbeitet sie an ihrem achten Studioalbum, das vermutlich 2027 erscheinen wird. Die Zusammenarbeit mit Ryan Murphy scheint vorerst auf Eis gelegt, doch beide Seiten haben klargestellt, dass sie in Zukunft gerne wieder zusammenarbeiten würden.

Murphy selbst äußerte sich bislang nicht öffentlich zu Grandes Absage, aber in einem Interview mit "Variety" Anfang 2025 betonte er, dass er sich auf die neue Staffel freue und dass das Ensemble hervorragend besetzt sei. Man darf gespannt sein, ob "American Horror Story" auch ohne Ariana Grande die gewohnt hohe Qualität bieten kann – ein Versprechen, das die Serie in 13 Staffeln noch nie gebrochen hat.


Source: watson.de News


Share:

Your experience on this site will be improved by allowing cookies Cookie Policy